Heute, am 21. Oktober, ist der Day of Photonics, der internationale Tag der Photonik.
Das Datum erinnert an den Tag im Jahr 1983, an dem die Generalkonferenz für Maß und Gewicht die Lichtgeschwindigkeit auf exakt 299 792 458 m/s festlegte. Das European Photonics Industry Consortium (EPIC) hat den Day of Photonics 2014 ins Leben gerufen, um das Fachgebiet auch außerhalb von Laboren und Unternehmen sichtbarer zu machen.
Für uns bei art photonics ist der Tag auch ein guter Anlass, uns bei den Menschen zu bedanken, mit denen wir zusammenarbeiten: bei Forschenden, Prozessingenieuren und Laserentwicklern, die unsere Fasern in ihre Reaktoren, Labore und Produktionslinien bringen und uns immer wieder Anwendungen vorstellen, für die eine Standardfaser nicht ausreicht.
Unser Teil der Photonik liegt jenseits des roten Endes des Spektrums. Im Jahr 1800 platzierte William Herschel ein Thermometer knapp hinter dem roten Licht eines Prismas und maß dort eine höhere Temperatur als in den sichtbaren Farben. Es war der erste Nachweis der Infrarotstrahlung: Licht, das wir als Wärme spüren, aber nicht sehen können.
Mehr als zwei Jahrhunderte später dient fast alles, was wir in Berlin fertigen, dazu, dieses Licht dorthin zu bringen, wo es sich sonst nur schwer messen oder übertragen lässt. Unsere faseroptischen ATR- und Raman-Sonden werden zur Inline-Prozessüberwachung eingesetzt, unsere Mid-IR-Faserkabel führen die Strahlung von Quantenkaskadenlasern, und unsere Faserübertragungssysteme leiten die 10,6-µm-Strahlung von CO₂-Lasern. Hinter all diesen Produkten stehen unsere Spezialfasern: Chalkogenid- und polykristalline (PIR-)Fasern für das mittlere Infrarot sowie Quarzglasfasern für den Bereich vom UV bis zum NIR.
Wir wünschen unseren Kunden, Partnern und allen, die in Forschung und Industrie mit Licht arbeiten, einen schönen Day of Photonics!